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Spektakuläre Kanalwanderung:

Wanderung entlang des Wasserkanals oberhalb des Barranco secco

Die Anfahrt nach Bejia, dem Ausgangsort dieser spektakulaeren Wanderung entlang des alten, stillgelegten Wasserkanals oberhalb des Barranco secco, sollte der Einfachheit halber auf der TF 12 über La Laguna und Las Canteras in Richtung Las Mercedes erfolgen.

Nachdem man hinter Las Mercedes die Serpentinen passiert hat, biegt man nach etwa 2 km (das heisst vor dem Erreichen des Cruz del Carmen) nach links auf die TF 1143 (in Richtung Pedro Alvarez und Tergueste) und nach weiteren 2 km nach rechts in Richtung El Batan (Los Batanos) ab.

Nach abermals 2 km folgt man in einer Rechtskurve (Bushaltestelle) dann nach links dem Hinweisschild nach Bejia und bef?hrt die kleine Stra?e noch etwa 1,5 km abwaerts bis zum Ende deren Asphaltierung, wo man das Auto abstellen kann.

Die eigentliche Wanderung beginnt an einer nahe gelegenen, gelblichen Sandsteinformation, zu der man, wenn man die Strasse etwa 30 m zurueck geht, auf der rechten Seite gelangt.

Dort sind einige Stufen in den Stein gehauen, die einen bald auf den ehemaligen Dreschplatz hin-auff?hren. Der Weg setzt sich nach rechts fort und fuehrt anschliessend mal fast eben, mal mit nicht zu starken Auf- und Abstiegen am Hang entlang.

Nach ungefaehr 20 Minuten, bei einem etwas staerkeren Anstieg, gilt es sich, etwa auf der Mitte der Anhoehe, hinter einem kleineren aufgeworfenen Steinhaufen, rechts zu halten.

Im Anschluss an den folgenden kurzen Abstieg fuehrt der Weg zuerst nur steiler werdend, spaeter in mit Stufen versehenen, engen Windungen auf einen Felskamm, den man zirka eine Stunde nach Beginn der Wanderung erreicht.

Etwas rechts von der Aufstiegstelle gelegen befindet sich ein Felsplateau, das sich auch wegen der sehr sch?nen Aussichten fuer eine Rast anbietet.

Nur wenige Meter von der Stelle entfernt, an welcher der Weg den Kamm erreicht, geht es dann auf der anderen Seite in Richtung Punta de Hidalgo hinunter.

Nachdem man einen Abstieg von etwa 20 Minuten hinter sich hat, bedarf es besonderer Aufmerksamkeit, um die Abzweigung, die zum Einstieg in den Kanal fuehrt, zu finden.

Denn kurz hinter Agaven, die dort gruppenfoermig beieinander stehen, muss man den Hauptweg nach rechts verlassen. Der Hauptweg verlaeuft im uebrigen sehr viel deutlicher erkennbar weiterhin bergab und fuehrt spaeter in nur geringen Abstand an einem einfachen Ziegenstall und Drahtzeunen entlang.

Dagegen verbleibt der Pfad, auf den man, wie gesagt, vom Hauptweg durch eine Wendung nach rechts gelangt, zunächst etwa auf gleicher Hoehe.

Von dieser Stelle aus ist sowohl der Austritt des Kanals aus dem Berg mit einer kleinen Bruecke als auch dessen weiterer Verlauf teilweise einsehbar.

Damit der Abstieg einfach gelingt, ist hier darauf zu achten, dass man moeglichst fruehzeitig auf die linke Seite einer breiteren laengs verlaufenden, weitgehend mit Sand und Geroell ausgefuellten Erdspalte gelangt.

Auf dem Weg, der nun bald hinabsteigt, erreicht man nach wenigen Minuten den hier voellig verschuetteten Kanal; der Eintritt in den intakten Kanal ist etwas weiter links problemlos moeglich.

Die ueberaus interessante und abwechslungsreiche Wanderung im Kanal selbst dauert etwa 45 Minuten. In betraechtlicher Hoehe fuehrt der Kanal, der wie angeheftet an die steile Felswand erscheint, immer weiter ueber dem Barranco secco Tal einwaerts. So weit wie moeglich bleibt man innerhalb des Kanals, teilweise muss man aber auch neben ihm oder ueber Steinplatten, die ihn bedecken, gehen.

An einigen Stellen wird das Vorankommen durch ueberhaengende Felsen, welche einen zwingen sich tief zu buecken oder "sich duenne zu machen", erschwert, so dass es vorteilhaft ist, nur einen kleineren Rucksack mit sich zu nehmen.

Nach etwa 25 Minuten ueberquert man zwei kleinere Bruecken und betritt nur ein wenig spaeter einen zirka 50 m langen Tunnel. Da hier absolute Dunkelheit herrscht, besteht die grosse Gefahr, sich den Kopf zu stossen; das Mitfuehren einer Taschenlampe ist deshalb sehr anzuraten.

Ungefaehr 20 m nach der Tunnelpassage verlaesst man, sich nach links wendend den Kanal und vermeidet so auf einem gut begehbaren Weg einen gefaehrlichen, verwachsenen Abschnitt des Kanals.

Kurz danach kann die Wanderung innerhalb des Kanals fortgesetzt werden und man gelangt dann schon sehr bald an einer kleinen Staumauer an dessen Ende.

Nach Verlassen des Kanals folgt man entlang einer Wasserleitung dem Pfad und steht dann vor einer fast senk-recht aufragenden Felswand.

Rechts davon fuehrt der Weg, dessen Einstieg in die Wand nicht ganz leicht zu finden ist, schliesslich ueber Steinstufen steil in die Hoehe.

Oben angekommen sieht man einige Haeuser von Bejia vor sich; dem dortigen Weg folgend erreicht man innerhalb weniger Minuten den Ausgangspunkt der Wanderung.

Fuer die letzte Etappe, das heisst vom endgueltigen Ausstieg aus dem Kanal bis zur Muendung des Wegs auf die asphaltierte Strasse werden etwas mehr als 30 Minuten benoetigt, fuer die gesamte Wanderung etwa drei Stunden, die Rastzeiten nicht mitgerechnet.

Obwohl die Wanderung insgesamt nicht als schwierig zu bewerten ist, gibt es insbesondere bei einigen Anstiegen Passagen, die etwas hoehere Ansprueche an die koerperliche Verfassung stellen.

Dem Umstand kann aber durch ein angemessenes Tempo bzw. durch das Einlegen entsprechender Pausen leicht Rechnung getragen werden.

Darueber hinaus sollten nur Personen diese Wanderung antreten, die ueber ein gewisses Mass an Schwindelfreiheit verfuegen.