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Innerhalb von rund vier bis viereinhalb Stunden Flugzeit erreicht man von Deutschland aus die größte Kanareninsel Teneriffa. Zu Spanien gehörend, ist dieses Eiland demnach europäisch, obwohl es nur 300 Kilometer vom afrikanischen Festland entfernt im Atlantik liegt. Die Form Teneriffas gleicht in etwa der eines gleichschenkligen Dreiecks, das nach Nordosten ausgerichtet ist. Lediglich 13 Kilometer Luftlinie vom Meer entfernt, ragt Spaniens höchster Berg, der Teide, bis auf eine Höhe von 3.718 Meter empor. Auf Teneriffa herrscht ganzjährig ein angenehm mildes Klima. Zwei große Strömungen - der Kanarenstrom sowie die Passatwinde - sorgen stets für Wind und feuchte Luft. Durch das hohe Bergmassiv wird die Insel in Bereiche mit verschiedenen Klimaeinflüssen unterteilt. Der Norden ist grün und fruchtbar, da die Wolken durch das Gebirge festgehalten werden. Im windabgewandten und hinter dem Gebirgsmassiv liegenden Süden regnet es hingegen nur selten, weshalb dort wüstenhaftes Klima vorherrscht. Auf der Insel existieren somit mehrere Klimazonen, die aber nicht nur von der Menge der durch die Winde herbei getragenen Wolken, sondern auch von der Höhenlage abhängig sind. Die Pflanzenvielfalt ist enorm, und botanisch Interessierte finden auf Teneriffa praktisch überall etwas zum Bestaunen.